Atom-Alarm nach Dammbruch! Reaktor von AKW Saporischschja kann nicht mehr gekühlt werden!

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Atom-Alarm nach Dammbruch! Reaktor von AKW Saporischschja kann nicht mehr gekühlt werden!

News (1 / 1) 09.06.2023 06:40 / Julia Symbolbild imago


Droht Europa ein Supergau? Nach der Zerstörung des Kachowka-Staudamms in der Ukraine besteht nun offenbar ein Wassermangel für die Kühlung des Atomreaktors Saporischschja. Laut ukrainischen Angaben reicht das Wasser des Stausees nach der Teilzerstörung des Kachowka-Staudamms nicht mehr aus, um die Reaktoren im rund 150 Kilometer entfernten Atomkraftwerk Saporischschja ausreichend zu kühlen. Die Lage ist angespannt, hier alles, was bisher bekannt ist:

Nach Dammbruch in der Ukraine - Experten befürchten Mangel an Kühlwasser

Der Wasserpegel des Sees ist aufgrund dessen unter die kritische Marke von 12,70 Meter gefallen, wie der Geschäftsführer des ukrainischen Betreiberunternehmens Ukrhydroenergo, Igor Syrota, am Donnerstag berichtete. Dies hat zur Folge, dass der See nicht mehr genügend Wasser für die Kühlbecken des AKW bereitstellen kann. Der Leiter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, plant einen Besuch der Anlage in der kommenden Woche und hatte bereits in dieser Woche vor einem sinkenden Wasserpegel gewarnt. Sobald dieser unter 12,70 Meter fällt, ist es nicht mehr möglich, Wasser abzupumpen, um die Kühlkreisläufe des Kraftwerks zu versorgen. Grossi erklärte am Dienstag, dass das derzeit in den Becken vorhandene Wasser noch ausreiche, um die Anlage "für einige Zeit" zu kühlen. Zudem sei ein großes Kühlbecken in der Nähe des Atomkraftwerks vollständig gefüllt und habe genügend Wasser gespeichert, um die Anlage für einige Monate mit Kühlwasser zu versorgen. Es sei daher von entscheidender Bedeutung, dass dieses Becken intakt bleibt, betonte er.