Peinliche Panne bei Putins Armee - Hochrangiger Militär veröffentlicht aus Versehen Geheimbericht

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Peinliche Panne bei Putins Armee - Hochrangiger Militär veröffentlicht aus Versehen Geheimbericht

News (2 / 1) 24.06.2024 15:03 / Julia Symbolbild imago


Die Behörden sammeln auch aktuelle Handynummern und E-Mail-Adressen der Wehrpflichtigen. Die russischen Streitkräfte haben Schwierigkeiten, Soldaten mit Waffen und anderer Ausrüstung zu versorgen. Daher müssen sie auf staatliche und private Unternehmen zurückgreifen, um die Engpässe zu beheben. Das bedeutet, dass Moskau aufgrund der schlechten Versorgungslage kaum in der Lage ist, seine Drohungen, Millionen Männer zu rekrutieren, wahrzumachen. Der Mangel an qualifizierten Kämpfern ist besorgniserregend. Das Verteidigungsministerium hat bereits begonnen, Mitarbeiter von Sicherheitsfirmen einzuziehen und an die Front zu schicken. Trotz aller Probleme hat das russische Militär ehrgeizige Pläne für das laufende Jahr. Der Generalstab plant die Bildung einer neuen Armee, eines Armeekorps, fünf Divisionen und 26 Brigaden. Darüber hinaus soll ein neuer Militärbezirk am Asowschen Meer geschaffen werden.

Will Putin bald eine neue Mobilmachung durchführen?

Seit Monaten wird diskutiert, ob Kreml-Diktator Wladimir Putin (70) eine neue Welle der Mobilmachung plant. Nach schweren militärischen Rückschlägen in der Ukraine im September 2022 rief Putin eine teilweise Mobilmachung aus und rekrutierte 300.000 Russen. Beobachter vermuten, dass Putin eine umfassende Mobilmachung so lange wie möglich hinauszögern möchte, um die russische Wirtschaft, die unter Sanktionen leidet, nicht weiter zu belasten und der Bevölkerung keinen Anlass zu geben, gegen sein Regime zu protestieren. Der versehentlich veröffentlichte Bericht zeigt, dass Russland sich auf weitere Wellen der Mobilmachung vorbereitet. Gleichzeitig ist man sich in Moskau der großen Probleme bewusst, die mit einer erneuten Rekrutierungswelle einhergehen.