Wladimir Putin will mit Bundeskanzler Olaf Scholz reden - es ist dringend!

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Wladimir Putin will mit Bundeskanzler Olaf Scholz reden - es ist dringend!

News (2 / 1) 27.05.2023 07:18 / Peter Symbolbild imago


In einem Interview mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger" betonte Scholz, dass ein "gerechter Frieden" nur dann möglich sei, wenn sich russische Truppen zurückziehen. Er betonte jedoch auch, dass es dabei nicht um einen "kalten Frieden" gehe, bei dem die derzeitige Frontlinie zur neuen "Grenze" zwischen Russland und der Ukraine würde. Dies würde Putins Raubzug nur legitimieren, so Scholz. Es ist jedoch unklar, ob diese Aussage auch für die von Russland seit 2014 annektierte Schwarzmeerhalbinsel Krim gilt. Auf eine entsprechende Frage wich Scholz aus und wiederholte lediglich die Worte "Rückzug von Truppen". Er fügte hinzu: "Es ist nicht unsere Aufgabe, anstelle der Ukraine festzulegen, welche Vereinbarungen sie treffen möchte."

Scholz deutlich: Ukraine darf nicht übergangen werden

Aufgrund der unklaren Formulierung "Rückzug von Truppen" anstelle von "Rückzug der Truppen" ist nicht eindeutig, ob alle Truppen gemeint sind. Scholz wollte auch nicht darauf antworten, ob Putin gestürzt werden sollte. "Ich halte nichts von solchen spekulativen Fragestellungen. Letztendlich wird es eine Vereinbarung zwischen den Regierungen in Moskau und Kiew geben müssen", erklärte er. Peskow berichtete am Freitag, dass Scholz bisher nicht angerufen habe oder Berlin eine Initiative für ein Gespräch gestartet habe. "Präsident Putin ist offen für den Dialog, aber er verfolgt natürlich das grundlegende Ziel, die Interessen unserer Bürger zu schützen." Putin und Scholz hatten laut Kreml zuletzt am 2. Dezember des Vorjahres auf deutsche Initiative hin etwa eine Stunde über die Lage in der Ukraine und die Folgen des Krieges telefoniert.