AFD rückt immer näher an Moskau! Politik-Experte ist sicher - Nähe zum Kreml ist gewollt!

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AFD rückt immer näher an Moskau! Politik-Experte ist sicher - Nähe zum Kreml ist gewollt!

News (1 / 1) 11.01.2024 13:14 / Peter Symbolbild imago


Die AfD behauptet stets, dass sie am besten die Interessen Deutschlands vertreten könne, doch Parteichef Tino Chrupalla widerlegt diese Behauptung mit seiner demonstrativen Nähe zum Kreml, analysiert jetzt der Journalist Gunnar Schupelius;

AfD nährt sich immer mehr dem Kreml an

Die Nähe der AfD zum Putin-Regime ist besonders in den ostdeutschen Verbänden der Partei ausgeprägt. Am Dienstag hatte Parteichef Tino Chrupalla einen Skandal verursacht, als er auf einem Empfang in der russischen Botschaft erschien. Fast alle anderen deutschen Politiker waren diesem Empfang ferngeblieben, lediglich Gerhard Schröder, Egon Krenz, Alexander Gauland und Klaus Ernst (Linke) nahmen daran teil. Chrupalla trug eine Krawatte in den russischen Nationalfarben und überreichte Botschafter Netschajew "eine Tasse mit preußischem Adler". Schon letztes Jahr hatte Chrupalla die Nähe zum Botschafter gesucht, als dieser auf den Seelower Höhen einen Kranz niederlegte, um der Schlacht um Stalingrad zu gedenken. Dieser Auftritt löste in der Bundestagsfraktion der AfD eine heftige Auseinandersetzung aus. Der außenpolitische Kurs wurde geändert und eine Entschließung mit großer Mehrheit angenommen, in der es heißt, "eine kritiklose Übernahme russischer Positionen" hinsichtlich des Krieges gegen die Ukraine sei nicht mehr erwünscht, sondern "eine differenzierte Bewertung entlang deutscher Interessen". "Berechtigte Kritik an der US-Außenpolitik" sei in Ordnung, nicht aber "plumpe, antiamerikanische Reflexe".