Der Beschuldigte steht im Verdacht, nach seiner Aufnahme in die EU-Sanktionsliste gegen strafbewehrte Vermögensanzeigepflichten gegenüber der Deutschen Bundesbank und dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle verstoßen zu haben. Behördensprecher Dr. Nils Lund erklärte dazu: "Im Tatzeitraum soll es der Beschuldigte unterlassen haben, erhebliche Vermögenswerte, über die er in der Bundesrepublik Deutschland verfügen konnte, den zuständigen deutschen Behörden zu melden." Bislang gibt es von Seite des russischen Oligarchen keine Stellungnahme zur Razzia des BKA.