Robert Habeck, der Minister für Wirtschaft und Klima der Grünen, neigt dazu, bei Gelegenheit pathetisch zu werden. Doch wenn es eng wird, versucht er, sich als sympathischer und zugänglicher Gesprächspartner darzustellen, jemand, der umarmt werden will. Allerdings kann sich dies auch ändern, wenn er seine Ziele nicht erreicht. Nun gab Habeck ein mehr als bizarres Interview in dem er sich in die Opferrolle redet! Hier alles, was Habeck sagte:
Wenn er jedoch mit Liebe und Trost alleine gelassen wird, kann er schnell bockig und knautschig werden. Dies geschah gestern Abend in den ARD-Tagesthemen, als Moderator Ingo Zamperoni ihn zu Familien-Filz und der Trauzeugen-Affäre befragte. Habeck sah sich als Opfer von Opposition und Medien und machte aus der Kritik an ihm und seinem Staatssekretär Patrick "Mister Wärmepumpe" Graichen eine Schicksalsgemeinschaft. Er behauptete, dass seit "mehreren Wochen" Unterstellungen, Beleidigungen und sogar Lügen verbreitet werden, um das Ziel zu erreichen, die Dekarbonisierung des Klimaschutzes im Wärmebereich zu verhindern. Doch in Wirklichkeit ging es in der Frage von Zamperoni um die Trauzeugen-Affäre. Habecks Staatssekretär Graichen saß in einer Findungskommission für einen Top-Job, während sein Freund und Trauzeuge der Bewerber war. Dies hatte jedoch nichts mit Klimarettung und Wärmepumpen zu tun. Habeck baute jedoch eine Art Verteidigungswall um sich und Graichen auf, indem er behauptete, wer ihn oder Graichen angreife, greife den Klimaschutz an.