Jewgeni Prigoschin, der Chef der russischen Söldnertruppe Wagner, beschwerte sich darüber, dass die reguläre Armee an der Flanke seiner Einheiten zurückweichen musste. "Sie haben alles stehen lassen, sind davongerannt und haben die Front auf einer Breite von fast zwei Kilometern und einer Tiefe von fünfhundert Metern entblößt", beklagte der 61-Jährige. Dadurch seien drei Quadratkilometer Territorium aufgegeben worden. Prigoschin warnte vor weiteren Vorstößen der Ukraine an den Flanken seiner Einheiten bei Bachmut.
Es bleibt abzuwarten, wie sich die Lage in der Ostukraine weiter entwickelt und ob es zu einer Eskalation des Konflikts kommt. Der seit 2014 anhaltende Konflikt zwischen der Ukraine und Russland hat bereits tausende Todesopfer gefordert und die humanitäre Lage in der Region verschlechtert. Eine friedliche Lösung des Konflikts scheint derzeit in weiter Ferne zu liegen.