Im Augenblick sorgt ein Bericht der britischen Zeitung "Telegraph" für Aufsehen. In diesem wird behauptet, dass Russland im aktuellen Krieg gegen die Ukraine eine neue Waffe einsetzt, die den Verlauf des Konflikts verändern könnte. Dabei soll es sich um sogenannte Gleitbomben handeln. Ukrainische und westliche Experten sind der Meinung, dass der Einsatz dieser Waffen die Regieurn in Kiew zwingen könnte, ihre Strategie für die geplante Gegenoffensive in letzter Minute zu ändern,
Anders als herkömmliche Bomben können Gleitbomben dank ihrer Flügel gleiten, anstatt senkrecht zu fallen. Dadurch können sie weiter entfernte Ziele erreichen und fliegen über einen längeren Zeitraum so niedrig, dass sie von Radarabwehrsystemen schwerer zu entdecken sind. Die zusätzliche Reichweite ermöglicht den Piloten, die Bomben aus weiterer Entfernung zur Frontlinie abzufeuern, anstatt bis zur gefährlichen Frontlinie fliegen zu müssen. Die meisten Gleitbombenangriffe finden laut den von der Ukraine gesammelten Informationen aus einer Entfernung von 40 bis 50 Kilometern innerhalb des russischen Gebiets statt, um zu vermeiden, dass die Kampfflugzeuge in die Reichweite der Kiewer Luftabwehr geraten.