Ja, denn der Krimi ist unterhaltsam und meistens kurzweilig erzählt. Außerdem demonstriert Schauspielerin Claudia Michelsen, dass Kommissarin Brasch nach den Abgängen der Kollegen Drexler (2013-2015, Sylvester Groth, 61) und Köhler (2016-2019, Matthias Matschke, 51) eigentlich gar keinen Partner braucht - abgesehen vielleicht von dem inzwischen sogar musizierenden ("Forever Young") Kriminalrat Lemp, der eigentlich ja auch mal gehen wollte.
Neben der verwirrenden Frage, ob man in Träumen, respektive rot unterlegten Albträumen, wirklich die Zukunft vorhersehen kann, erlebt die Kommissarin einen albtraumartigen, echten Kontrollverlust. Dass sie danach weiter ermitteln kann, ist zwar etwas überraschend, andererseits passt es zu ihrer eher cool angelegten Figur.