In einem Interview mit dem Sportportal "GloboEsporte.com" hatte Edson "Edinho" Cholbi do Nascimento (49) über vermeintliche gesundheitliche Probleme seines berühmten Vaters, Brasiliens Fußball-Legende Pelé (79), gesprochen. Die Sorge war nach Edinhos Aussagen groß. Das wollte Pelé offenbar nicht auf sich sitzen lassen. Am Donnerstag gab er selbst eine Erklärung ab. "Vielen Dank für eure Gebete und Sorgen. Mir geht es gut", heißt es darin.
Weiter erklärt Pelé: "Ich werde dieses Jahr 80 Jahre alt. Ich habe gute und schlechte Tage. Das ist normal für Menschen in meinem Alter." Er habe zudem "keine Angst", sondern sei "entschlossen" und "zuversichtlich". Außerdem stellt Pelé klar: "Ich vermeide es nicht, Verpflichtungen meines ständig vollen Terminkalenders einzuhalten." Stattdessen akzeptiere er seine "körperlichen Einschränkungen weiterhin bestmöglich" und beabsichtige, "den Ball am Laufen zu halten".
Edinho rudert zurückSohnemann Edinho hatte zuvor unter anderem über seinen Vater gesagt: "Er ist sehr gebrechlich, was seine Mobilität betrifft. Er hatte eine Hüftoperation und die Rehabilitation ist nicht ideal verlaufen. Er hat dieses Mobilitätsproblem, was zu einer gewissen Depression führt." Diese Aussagen hat er nun revidiert.
In einem neuen Interview mit dem Sender "ESPN", das in voller Länge am Samstag veröffentlicht werden soll, erklärte Edinho: "Meine Aussage wurde ein wenig aus dem Zusammenhang gerissen. [...] Das Wort Depression ist nur ein emotionaler Zustand, kein klinisches Bild oder eine Diagnose, die ich gemacht habe." Nach mehreren Operationen sei sein Vater frustriert über den Heilungsprozess gewesen. Er habe lediglich seine intime Ansicht als Sohn wiedergegeben. "Und das hatte diese unglückliche Auswirkung."