Der ETV gilt deutschlandweit für etwa 5000 Beschäftigte in rund 40 nichtbundeseigenen Betrieben, für die Verdi und der Arbeitgeberverband Deutsche Eisenbahnen (AGVDE) die Sozialpartner sind. Verdi fordert für die Beschäftigten, die unter den ETV fallen, eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 550 Euro monatlich bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Das Angebot der Arbeitgeber sieht dagegen eine Laufzeit von 26 Monaten und eine Tabellenerhöhung erst ab Mai 2024 um acht Prozent oder mindestens 300 Euro vor. Zusätzlich bieten die Arbeitgeber für 2023 eine steuerfreie Sonderzahlung von 1.080 Euro und elf monatliche Einmalzahlungen von 160 Euro bis April 2024 an. Die Verhandlungen sollen dann nach dem Warnstreik am 5. Mai fortgesetzt werden.