Dabei geht es den Widerstandskämpfern vor allem darum, nach ihrer Einberufung russische Militärtechnik zu beschädigen. Auf ihrem Kanal bei Telegram erklären die Aktivisten genau, wie man russische Panzer sabotiert und unauffällig außer Betrieb setzen kann. In einem auf telegram existierenden Video behaupten die Widerstandskämpfer von Atesch, dass sie bereits einige ihrer Mitglieder in die russische Armee einschleusen konnten. In der Vergangenheit will die Gruppe 30 russische Soldaten in 2 Krankenhäusern auf der Krim liquidiert haben. Ob die Attacke jedoch tatsächlich stattgefunden hat, dafür gibt es keine offiziellen Bestätigungen. Zudem schreibt sich die Gruppe einen Brand in einer Kaserne auf der Krim im Dezember 2022 auf ihre Fahnen. Dieser Brand hat wohl tatsächlich existiert, und die Gruppe soll insgesamt 9 Namen getöteter russischer Soldaten als Beweis vorgelegt haben. Allerdings hatte die russische Seite offiziell lediglich von 2 Todesopfern gesprochen. Außerdem will die Gruppe den von Russland eingesetzten Gauleiter der Region Cherson Kirill Stremousow getötet haben. Dieser war Ende November 2022 beim Abzug der russischen Truppen aus der ukrainischen Großstadt Cherson bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Damals hatte die Gruppe bei Telegram den Anschlag angekündigt und den Tod des Mannes lange vor dessen Bestätigung durch die russische Seite gemeldet. Zuletzt will die Gruppe angeblich neue Mitglieder in den Regionen Sibirien und Baschkortostan angeworben haben. Diese sollen bei der nächsten Mobilisierung ebenfalls in die russische Armee eingeschleust werden.