Die Bombe, die vermutlich aus englischen Beständen stammte, war bei Baggerarbeiten bereits am Freitag entdeckt worden. Unmittelbar danach wurde ein weiträumig Bereich abgesperrt. Betroffen waren auch die angrenzenden Orte Teltow und Kleinmachnow. Rund um den Fundort der Bombe gab es zahlreiche Geschäfte, Pensionen und Wohnhäuser. Trotz intensiver Bemühungen war es nicht möglich die Bombe zu entschärfen, weshalb sich die Einsatzkräfte zur Sprengung des Weltkriegsartefakts entschlossen. Diese wurde am frühen Samstagmorgen gegen 3:30 Uhr vorgenommen. Wegen der enormen Größe der Bombe kam es bei der kontrollierten Sprengung trotzdem zu Sachschäden.
Die Wucht der Eplosion war weiträumig spür- und hörbar und wurde sogar in den Orten Teltow-Seehof, Zehlendorf und Lichtenrade wahrgenommen. Die evakuierten Anwohner mussten die Zeit zwischen dem Fund der Bombe und ihrer Sprengung in provisorisch eingerichteten Notunterkünften verbringen. Die Bewohner der beschädigten Häuser wurden vorerst in Hotels untergebracht. Bisher ist der entstandene Sachschaden noch nicht genau beziffert.