Deutschland schickt Spezialeinheiten in den Sudan - gefährliche Rettungsmission läuft jetzt an! Falschirmjäger sollen die Deutschen Beamten und Staatsbürger sicher aus den Kampfzonen eskortieren - eine Lebensgefährliche Rettungsaktion! Hier alles, was bisher bekannt ist:
Angesichts der schweren Kämpfe im Sudan bemühen sich Deutschland und weitere Staaten unter Hochdruck, ihre Bürger aus dem afrikanischen Land in Sicherheit zu bringen. Das US-Militär flog am Wochenende das Personal der US-Botschaft im Sudan aus. Frankreich begann am Sonntag ebenfalls einen Einsatz zur Evakuierung von Diplomaten und französischen Zivilisten aus dem nordostafrikanischen Land, die Türkei plante eine Evakuierungsaktion auf dem Landweg. In Berlin tagte der Krisenstab. In Khartum gingen die Kämpfe derweil am Sonntag nach Berichten von Einwohnern weiter. Laut "Bild"-Zeitung bereitet sich die Bundesregierung auf zwei Evakuierungseinsätze mit Militärtransportern vom Typ A400M vor, für deren Dauer mit den Konfliktparteien vor Ort Waffenruhe vereinbart worden sei. Zusätzlich sei eine mittlere dreistellige Zahl an Fallschirmjägern der Bundeswehr nach Jordanien gebracht worden, um notfalls Deutsche mit Waffengewalt aus dem Sudan retten zu können. Die Bundeswehr hatte vor wenigen Tagen eine Evakuierungsaktion laut "Wir" aus Sicherheitsgründen abbrechen müssen.
Der Flughafen von Khartum wird nach schweren Gefechten derzeit von der sudanesischen paramilitärischen RSF-Miliz kontrolliert.
US-Präsident Joe Biden erklärte, auf seine Anweisung hin habe das Militär einen Evakuierungseinsatz ausgeführt. Die Arbeit der US-Botschaft in Khartum werde vorübergehend eingestellt. Biden forderte eine "sofortige und bedingungslose Waffenruhe" im Sudan und ungehinderten Zugang zu humanitärer Hilfe. Die "skrupellose" Gewalt müsse aufhören. Nach Angaben aus Washington wurden bei dem Einsatz weniger als hundert Menschen ausgeflogen, darunter auch mehrere Diplomaten anderer Staaten.
Auch das französische Außenministerium erklärte, auch Angehörigen anderer EU-Staaten und von "verbündeten Partnerländern" solle bei dem am Sonntag gestarteten französischen Evakuierungseinsatz Hilfe geleistet werden. Nach Diplomatenangaben hatten die sudanesische Armee und die mit ihr verfeindete Miliz Rapid Support Forces (RSF) zuvor Sicherheitsgarantien abgegeben.