Russische Staatsmedien berichteten Anfang des Jahres, dass bereits im nächsten Jahr eine neue "Abteilung" von U-Booten mit nuklearfähigen Poseidon "Supertorpedos" für die Pazifikflotte geschaffen werden soll. In den letzten Jahren hat Russland seine U-Boot-Flotte aufgerüstet und verfügt nach Angaben der gemeinnützigen Organisation Nuclear Threat Initiative über 58 Schiffe, die eine der größten Unterwasserstreitkräfte der Welt bilden.
In der vergangenen Woche begann Russland mit groß angelegten Militärübungen seiner Pazifikflotte, die der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu in einem Bericht des Kremls über ein Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin als "Überraschungsinspektion" bezeichnete. Mehr als 25.000 Soldaten, 89 Flugzeuge und 12 U-Boote seien an den Übungen am 14. April beteiligt gewesen, sagte er.