Bundeswehr bricht Rettungsmission im Sudan ab! Botschaftspersonal kann nicht befreit werden!

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Bundeswehr bricht Rettungsmission im Sudan ab! Botschaftspersonal kann nicht befreit werden!

News (2 / 1) 19.04.2023 20:26 / Frank Symbolbild imago


Schwere Kämpfe um den Flughafen in Khartum

Schon am Dienstagabend hatte es bei den Entscheidungsträgern Bedenken gegeben. Offenbar ist die Gegend um den Flughafen in der sudanesischen Hauptstadt Khartum hart umkämpft. Für die Rettungsmission hatte die Bundeswehr den Militärtransporter A 400 m entsendet. Offenbar sollen deutsche Elitesoldaten bei der Evakuierungsoperationen eingesetzt werden. Diese Truppen befinden sich im Alarmierungsstatus und solche Missionen gehören zum Standard bei der Bundeswehr der regelmäßig geübt und weiterentwickelt wird, wie ein Sprecher der Bundeswehr gegenüber den Medien bestätigt. Am Mittwochmorgen soll die Intensität von Luftangriffen in der Hauptstadt Khartum zugenommen haben. Ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur vor Ort berichtete auch am Mittwoch von schweren Kämpfen. Die Hoffnung auf eine 24-stündigen Waffenruhe hatte sich bereits am Dienstagabend nicht erfüllt. Im Sudan kämpfen im Augenblick 2 mächtige Generäle mit ihren Truppen um die Vorherrschaft im Land. Seit dem Beginn des Putsches am Wochenende sollen mindestens 270 Menschen ums Leben gekommen sein und 2.600 weitere Person hätten Verletzungen erlitten.