Koch-Ikone Tim Mälzer (49) startet am 9. Februar (20:15 Uhr) in die fünfte Staffel seiner VOX-Show "Kitchen Impossible" (auch via TVNow) und stellt sich im Duell mit renommierten Kollegen einmal mehr scheinbar unlösbaren kulinarischen Herausforderungen auf der ganzen Welt. Den Anfang macht das Duell mit Sternekoch Christoph Kunz (34).
In weiteren Folgen tritt er unter anderem nicht nur zum fünften Mal gegen Lieblingsgegner Tim Raue (45) an (29. März), sondern wird sich erstmals dem Duell gegen Steffen Henssler (47) stellen (22. März). Wie der Wettkampf zwischen den zwei Hamburger Starköchen ablief und wie die beiden Alphatiere des deutschen Koch-Fernsehens zueinander stehen, hat Tim Mälzer im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news verraten.
In der fünften Staffel "Kitchen Impossible" warten wieder zahlreiche Gegner auf Sie, darunter Wiederholungstäter aber auch Neulinge. Wie wählen Sie Ihre Kontrahenten aus?Tim Mälzer: Ich bin ein Freund von unterschiedlichen Charakteren, es geht nicht nur ausschließlich um kulinarische Fertigkeiten, sondern es sollte ein Gesamtkonzept sein, ähnlich wie bei mir. Und mein Ehrgeiz liegt darin, mich in die Situation "David gegen Goliath" zu versetzen. Ich versuche Gegner zu finden, die von mir eigentlich nicht zu schlagen sind, die per se kulinarisch besser sein sollten als ich, sodass die Herausforderung auch eine Herausforderung ist.
Wiederholungstäter ist Tim Raue, der zum fünften Mal dabei ist. Wie kann man Ihren Lieblingskontrahenten schlagen?Mälzer: Bei Raue liegt die größte Freude darin, ihn emotional und mit Psycho-Terror zu belasten. Meine ehemaligen Gegner Roland Trettl und Mario Lohninger haben sich etwas Besonderes für uns ausgedacht: Wir kochen das gleiche Gericht in derselben Küche für dieselbe Jury. Damit kann endlich ein direkter Vergleich gezogen werden und die Ausreden meines Gegners können nicht mehr gelten. Er jammert immer, dass angeblich irgendwelche Umstände dafür verantwortlich sind, dass er das Ding nicht nach Hause schaukeln kann.
War es leichter oder schwieriger, das gleiche Gericht zu kochen?Mälzer: Jede Minute, die man mit Raue in einem Raum verbringt, macht es schwer. Ich habe natürlich immer direkt das Bedürfnis, ihm auf die Schnauze zu hauen. Das lenkt von der Fokussierung auf das Gericht ab.
Unter den Duellanten befindet sich auch der lang ersehnte Gegner Steffen Henssler. Wieso hat es denn so lange gedauert?Mälzer: Da müsste ich Ihnen jetzt die Telefonnummer von Steffen geben. Ich vermute, er wusste, dass er etwas zu verlieren hat. Mit seiner großen Schnauze und Überheblichkeit behauptet er immer, dass er fachlich der weitaus bessere Koch ist. Reden können viele, aber er muss auch liefern. Ich habe ihn dann öffentlich dazu genötigt zuzusagen und aus der Schlinge konnte er sich nicht mehr befreien.
Wie war es, gegen ihn zu kochen?