Hillary Clinton nennt es "die mutigste persönliche Entscheidung, die ich je getroffen habe", dass sie ihren Mann damals nicht verlassen habe. Das Affären-Kapitel erneut zu öffnen, sei aber "zweifelsohne ein bisschen schwierig" gewesen. Es habe sie "emotional ausgelaugt", das noch einmal durchzugehen. Clinton hofft jedoch, dass "meine Bereitschaft, all dies anzusprechen, wirklich anderen Menschen hilft".
Zudem schildert die heute 72-Jährige die zwei Facetten der Affäre. Etliche Frauen sagen in der Doku, dass sie "wirklich verärgert" darüber waren, dass sie ihren Mann damals nicht verlassen habe und sie deswegen nicht bei ihren politischen Ambitionen unterstützen konnten. Viele der Leute hätten im gleichen Atemzug aber beteuert, dass sie Bill Clinton lieben. Das verstehe sie, sie liebe ihn auch. Aber Hillary Clinton gibt zu bedenken: "Die Menschen müssen gründlicher über Entscheidungen für ihr eigenes Leben nachdenken." Wie auch immer diese ausfallen, sollte man sie freundlicher und unterstützender hinnehmen.