Bilanz der Corona-Impfungen: Krasse Fehler entdeckt - haben wir zu viel Vertrauen gehabt?

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Bilanz der Corona-Impfungen: Krasse Fehler entdeckt - haben wir zu viel Vertrauen gehabt?

News (2 / 1) 13.04.2023 14:04 / Günter Symbolbild imago


Allerdings hatte die Pandemie und die Impfung auch das Potenzial für Wissenschaftsfeindlichkeit, Populismus und Verschwörungsmythen mit sich gebracht. Es gab Impfreaktionen, -komplikationen, schwerwiegende Nebenwirkungen, Impfschäden und das sogenannte Post-Vac-Syndrom. Einige dieser Folgen waren erwartbar, andere nicht. Aber Impfkomplikationen, schwere Nebenwirkungen und Impfschäden waren zum Glück vergleichsweise selten.

Bilanz ist weitgehend positiv

Die vorläufige Impfbilanz zeigt, dass es mehr Vorteile als Nachteile gibt. Der Schutz vor schweren Verläufen, Spätfolgen und Tod überwiegt. Die Wissenschaft hat die Impfrisiken nicht unter den Teppich gekehrt. Die Ständige Impfkommission in Deutschland war sogar besonders vorsichtig. Trotzdem gab es auch schwere Fehler. Einige führende Virologinnen und Virologen hatten zum Beispiel zu früh und zu vehement betont, dass die Impfungen die Corona-Wellen brechen und Infektionen verhindern könnten. Gesundheitsminister Karl Lauterbach hatte die Impfung sogar als nebenwirkungsfrei bezeichnet, was sich als falsch herausgestellt hat. In beiden Fällen wurde Vertrauen verspielt, was sich nicht wiederholen darf. Die Impfung ist eine große Errungenschaft der Medizingeschichte, die nicht in Verruf gebracht werden sollte.