Kann Baerbock den Krieg stoppen? Baerbocks heikle Friedensmission in China - ist lebenswichtig!

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Kann Baerbock den Krieg stoppen? Baerbocks heikle Friedensmission in China - ist lebenswichtig!

News (1 / 1) 13.04.2023 07:05 / Tim Symbolbild imago


Diese reise entscheidet vielleicht über Krieg und Frieden! Im Augenblick ist die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock auf einer heiklen Mission unterwegs. Unmittelbar nach dem Abschluss eines dreitägigen Militärmanövers trifft Baerbock nun zu einem Besuch in Peking ein. Bei dieser Reise denken viele Deutsche zurück an die Reise von Bundeskanzler Olaf Scholz nach Moskau kurz vor dem Beginn des Krieges in der Ukraine. Damals hatte Scholz vergeblich versucht, den russischen Präsidenten Wladimir Putin von seinem Vorhaben abzubringen. Kann nun Baerbock die Ausweitung der Eskalation zwischen China und Taiwan vermeiden?

Baerbock muss Europas Standpunkt geraderücken

Im Augenblick ist die Aufregung in Europa groß, weil sich der französische Präsident Emmanuel Macron in seiner Reise in der vergangenen Woche zu einem gefährlichen Kniefall vor China hinreißen ließ. Ausgerechnet nach seinem Besuch dort warnte Macron nämlich von einer zu großen Abhängigkeit Europas von den Vereinigten Staaten. Außerdem hatte Macron vor Ort in Peking versucht die Krise zwischen China und Taiwan kleinzureden. Mehr oder weniger hatte Macron zu verstehen gegeben, dass dieser Konflikt für die Europäer keine große Bedeutung hätte. Viele Experten sehen dies als Ermutigung von Macron, damit China den Inselstaat angreifen kann. Nun stellt sich die Frage, ob Baerbock ein solches Vorhaben noch stoppen könnte. Zudem warten die Experten gespannt darauf, ob Bundeskanzler Scholz seiner Außenministerin Stichpunkte für den Besuch in Peking mit auf den Weg gegeben hat. Es gilt als offenes Geheimnis, dass Baerbock in China eine große Gefahr für die internationale Sicherheit sieht. Unterdessen scheint außerdem nicht ganz klar, wie die offizielle China-Politik der deutschen Bundesregierung nun im Detail aussieht. Ein von der Regierung in der Diskussion befindliches Papier zu diesem Standpunkt soll nämlich frühestens Anfang des Sommers fertiggestellt sein.