Nun glaubt Christian Neuner, dass sich die in Italien überschüssigen Bären in Richtung der bayerischen Wälder aufmachen könnten. Aus seiner Sicht ein enormes Problem für den Alpen-Tourismus. Millionen von Menschen kommen jedes Jahr zu Besuch und wären durch wilde Bären natürlich ebenfalls gefährdet. Im vergangenen Jahr im Juni war unmittelbar vor Neuners Haustür am Lautersee eine Touristin auf einen Bären gestoßen. Das Tier hatte sich danach allerdings problemlos und unauffällig zurückgezogen. Allerdings glaubt Neuner, das ein Anwachsen der Population Probleme für den Menschen mit sich bringt. Schließlich sind es vom Trentino nach Bayern für die Bären nur 2 Tagesmärsche. Noch sehen die Behörden in Bayern keinen Grund zur Besorgnis. Denn angeblich werden die Bären einem strengen Monitoring unterzogen und es gebe Ausgleichszahlungen, wenn die Bären tatsächlich Nutztiere reißen. Allerdings steht der Mensch immer an erster Stelle. In Italien will die Familie des getöteten Joggers Andrea Papi nun sowohl die Provinz Trient als auch den italienischen Staat wegen der Ansiedlung der Bären verklagen.