Graf erwähnt zweimal einen angeblichen Unfall von Faber und fragt ihn, ob er sich dabei selbst umbringen wollte. Was meint er damit? Im "Tatort: Inferno", der im April 2019 ausgestrahlt wurde, vertraut der ansonsten sehr skeptische Faber einem vermeintlichen Chefarzt einer Klinik, ein angesehener Psychiater.
Im Laufe des Films stellt sich jedoch heraus, dass der angebliche Mediziner sowohl sein Staatsexamen als auch sämtliche ärztliche Zulassungen gefälscht hatte und zur Vertuschung mordete, weil sein Lügengebilde kurz vor dem Einsturz stand. Faber stellt am Ende des Films den flüchtigen Mörder, rammt dabei mit hoher Geschwindigkeit dessen Flucht-Fahrzeug und wird dabei schwer verletzt. Im Film wird nicht klar, ob sich Faber mit dieser Aktion selbst verletzen oder gar töten oder wirklich nur den Täter stellen wollte.
Wer spielt den unheimlichen Graf?In allen drei Folgen wurde der unheimliche, aber eloquente und intelligente Markus Graf vom Schauspieler Florian Bartholomäi (33) gespielt. "Im wirklichen Leben verstehe ich mich mit Jörg Hartmann super, wir haben viel Spaß beim Dreh", erzählt der gebürtige Frankfurter. Der 33-Jährige spielte bereits in zahlreichen deutschen Film- und Fernsehproduktionen. Zuletzt in der VOX-Serie "Rampensau" oder auch in der ARD-Krimireihe "Die Füchsin". Im Kino war er etwa in der Verfilmung der Edelstein-Trilogie als Paul de Villiers zu sehen sowie im Oscar-nominierten Film "Werk ohne Autor" (2018) von Florian Henckel von Donnersmarck (46).