Noah Becker (26), Sohn von Barbara Becker und Tennis-Legende Boris Becker (52), hat im Interview mit dem "Wir" über seine Beziehung zu seinem Vater gesprochen. "Manchmal habe ich ihm gegenüber einen Beschützerinstinkt, denn ich liebe ihn so sehr. Ich schicke ihm immer ganz viel Liebe", erklärt der 26-Jährige, der sich als Musiker, Model und Maler künstlerisch auslebt und nun seine Gemälde erstmals während der Art Miami in einer Galerie ausstellt.
Während er sich als DJ hinter dem Namen "Knowa" und als Bassist hinter dem Bandnamen "Bakery" versteckte, tritt er als Künstler unter Noah Becker auf. Die Gefühle zu seinem Namen hätten sich verändert. "Ich kann jetzt besser als früher mit meiner Bekanntheit umgehen. Aber ich frage mich schon, wie würden Leute sich verhalten, wenn sie nicht wüssten, wer ich bin", sagt Becker. Früher habe es ihn blockiert, auf seine Eltern reduziert zu werden. "Heute kann ich darüber lachen. Wenn man älter wird, merkt man, wie klein man selbst ist und wie groß das Universum."
"Ich war schon als Ei berühmt"Bei seiner künstlerischen Arbeit gehe es ihm nicht um Ruhm. "Ich habe das Privileg, jeden Tag Dinge auszuprobieren, für die ich noch lange brauchen werde, bis ich darin perfekt bin. Klar will ich Erfolg haben, viel wichtiger ist aber permanente Weiterentwicklung." Er sei schon "als Ei" berühmt gewesen, so Becker. "Berühmtheit aber macht nicht glücklich."