Waffenruhe! Lukaschenko als Vermittler? Belarussischer Präsident will Feuerpause ohne Vorbedingungen in der Ukraine!

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Waffenruhe! Lukaschenko als Vermittler? Belarussischer Präsident will Feuerpause ohne Vorbedingungen in der Ukraine!

News (1 / 1) 31.03.2023 11:54 / Günter Symbolbild imago


Überraschende Wende - gibt es jetzt doch schneller Frieden? Der belarussische Präsident Lukaschenko fordert die beiden Kriegsparteien in der Ukraine zu einer dauerhaften Friedenslösung auf - ohne Vorbedingungen! Zudem warnt der als prorussisch eingestufte Lukaschenko die Ukraine vor dem Start einer massiven Gegenoffensive. Was steckt hinter dem Friedensappell von Lukaschenko?

Lukaschenko fordert Kriegsparteien zur Waffenruhe auf

Offenbar will sich der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine als Vermittler etablieren. Denn nun hat Lukaschenko beide Seiten zum sofortigen Waffenstillstand und anschließenden Gesprächen für eine dauerhafte Friedenslösung aufgerufen. Bei einer Rede an das belarussische Volk ließ Lukaschenko durchblicken, dass es für den Start von Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien keine Vorbedingungen geben dürfe. Lukaschenko ist sicher, dass man am Verhandlungstisch Lösungen für sämtliche territorialen Fragen, den Wiederaufbau, und andere Themen finden werde, zeigte sich der enge Vertraute des russischen Präsidenten Wladimir Putin optimistisch. Lediglich Verhandlungen würden ein Ende des Konflikts ermöglichen. In diesem Zusammenhang wies Lukaschenko auf die Gefahren hin, die eine auf Hochtouren laufende russische Rüstungsindustrie und eine Überflutung der Ukraine mit westlichen Waffen mit sich bringe. Nach Meinung von Lukaschenko würde eine Fortsetzung und Eskalation des Krieges eine Vielzahl weiterer Opfer fordern.