Neben dem verstorbenen Schauspieler Burt Reynolds (1936-2018) ist er der andere große (1,93 Meter) US-Star, der den dunklen Schnauzbart - auch Moustache genannt - populär und gleichzeitig zum Markenzeichen machte: Tom Selleck. Bis heute hält der 1945 in Detroit, Michigan, geborene Künstler an seinem Style fest. Die Hawaii-Hemden, mit denen er in der Kultserie "Magnum" (1980-1988) zum Star wurde, hat er allerdings abgelegt. Am heutigen Mittwoch (29.1.) feiert Selleck seinen 75. Geburtstag.
Ermittler, Vater und LoverNachdem er sich als smarter Privatdetektiv Thomas Magnum einen Namen gemacht und etliche Auszeichnungen - darunter Emmy und Golden Globe - abgesahnt hatte, festigte Selleck seinen Ruf als charmanter Frauenschwarm mit Filmkomödien wie "Noch drei Männer, noch ein Baby" (1987) oder "Drei Männer und eine kleine Lady" (1990). Auch in der Erfolgsserie "Friends" (1994-2004) war er zwischen 1996 und 2000 in zehn Folgen in einer wiederkehrenden Rolle zu sehen. Er spielte als Dr. Richard Burke einen Ex-Freund von Monica Geller (Courteney Cox, 55) und Freund ihrer Eltern.
Seit 2005 war Selleck in der Titelrolle der Fernsehfilmreihe "Jesse Stone" zu sehen - aus dem Schnauzbart wurde ein Henriquatre. In bislang neun Ausgaben verkörperte er darin den Polizeichef in Paradise, einem kleinen und scheinbar ruhigen Hafenstädtchen in Neuengland, Massachusetts. Nach seiner Scheidung und seiner Entlassung wegen Trunkenheit im Dienst beim Morddezernat in Los Angeles wechselte er dorthin. Doch das Leben in Paradise ist nicht so himmlisch und gewaltfrei wie Jesse Stone gehofft hatte. Die bislang letzte Episode "Lost in Paradise" wurde 2015 ausgestrahlt.
Ebenfalls einen Polizeichef und die Hauptrolle spielt Selleck in einer TV-Krimiserie. "Blue Bloods - Crime Scene New York" wird seit 2010 produziert und ausgestrahlt.