Kobe Bryant: Deswegen flog er immer mit dem Hubschrauber

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Kobe Bryant: Deswegen flog er immer mit dem Hubschrauber

Stars (2 / 1) 29.01.2021 00:33 / Tim Symbolbild plavevski / Shutterstock.com


Er fühlte sich frischer, wenn er flog

Mithilfe des Hubschraubers konnte er seine Erholungsphasen vergrößern, die Reisestrapazen minimieren und somit seine Leistung auf dem Basketball-Court optimieren. Er fühlte sich frisch, wenn er vom Hubschrauber-Landeplatz am Staples Center zur Umkleidekabine schritt. Von der Mannschaft und dem Verein wurde das extravagante Verhalten des Superstars komplett toleriert, immerhin zahlte er seine Extravaganzen regelmäßig mit starken Leistungen zurück.

Mehr noch: Den eigens für sich geleasten Hubschrauber stellte er auch gerne mal Vereinsrepräsentanten oder Mitspielern zur Verfügung, wenn diese zum Beispiel zu einem dringenden Arzttermin mussten. Legendär ist die Geschichte, als Bryant den Lakers-Geschäftsführer Rob Pelinka (50) in seinem Hubschrauber mitnahm. Der damals noch aktive Spieler bat den Piloten zuvor heimlich, einige spektakuläre, militärische Manöver zu fliegen, um seinem Chef ein wenig Angst einzujagen.

Außerdem sollte er den Motor in der Luft kurz abstellen, umso einen Absturz zu simulieren. Pelinka berichtete später von der Aktion später in der "Los Angeles Times": "Mein Leben zog an meinen Augen vorbei. Ich war kurz vor einem Herzinfarkt." Kobe Bryant sei währenddessen völlig ruhig geblieben und hätte aufgeräumt neben ihm gesessen. Die Passion, diese Leidenschaft, dieser Spleen für das Helikopter-Fliegen blieb Bryant offenbar auch nach seiner aktiven Karriere erhalten. Leider führte sie letztendlich zu seinem Tod.