Chinesische Spionage-Kräne im Hamburger Hafen? Wieder einmal befürchten internationale Experten, dass die Volksrepublik China mit Hilfe der Containerbrücken aus chinesischer Produktion sensible Daten stehlen könnte. Vor allem sind US-Sicherheitsexperten wegen der im Zuge der Ukraine-Krise in Deutschland ankommenden Militärgüter besorgt.
Denn bei den Herstellern der Kräne handle es sich um das chinesische Staatsunternehmen ZPMC. Die Kräne von ZPMC seien nach Angaben der amerikanischen Sicherheitsexperten im Prinzip “Trojaner“. In Deutschland kommen diese Containerbrücken beispielsweise im Hamburger Hafen zum Einsatz. So soll das für die Verwaltung des Hafens zuständige Unternehmen Hamburger Hafen und Logistik AG eine zweistellige Anzahl dieser Containerbrücken eingekauft haben. Nun warnt auch FDP-Politiker Frank Müller-Rosentritt vor den chinesischen Maschinen: “Wenn es wegen dieser Maschinen Warnungen von Seiten der amerikanischen Sicherheitsbehörden gibt, dann sollten wir diese Bedenken ernst nehmen.“ Damit steht der Hamburger Hafen erneut in der Diskussion. Im Sommer 2022 hatte eine mögliche Beteiligung des chinesischen Unternehmens Cosco an einem der Terminals im Hafen zu einer Diskussion um die Sicherheit deutscher Infrastruktur geführt.