Amtliche Wetterwarnung! Alarmstufe Lila ausgerufen! DWD warnt vor Wetter-Chaos in ganz Deutschland

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Amtliche Wetterwarnung! Alarmstufe Lila ausgerufen! DWD warnt vor Wetter-Chaos in ganz Deutschland

News (2 / 1) 07.03.2023 06:26 / Tim Symbolbild imago


Große Wetterunterschiede zwischen Nord und Süd

Verantwortlich für das Extremwetter ist eine Luftmassengrenze, die Deutschland in 2 Hälften teilt. Diese sorgt im Westen und Südwesten für extremen Regen oder in den Höhenlagen für Schnee, während es im Norden und Nordosten kühl und trocken bleibt. Eine solche Unterteilung des Wetters sieht man nach Meinung der Meteorologen eher selten. Letztmals habe bei der großen Flut im Jahr 2021 eine solche Wetterkonstellation geherrscht. Im Unterschied dazu werden die Regenmassen diesmal allerdings in einem deutlich größeren Zeitraum fallen. Während sich die Niederschläge diesmal über einen Zeitraum von 10 - 14 Tagen erstrecken, war bei der Flutkatastrophe diese Regenmenge innerhalb von 24 - 36 Stunden gefallen. Trotzdem soll die Niederschlagsmenge für Hochwassergefahr in ganz Südwestdeutschland sorgen. Der Start dieser Wetterlage erfolgt am Mittwoch und wird sich bereits ab Donnerstag auf das Wettergeschehen in Deutschland auswirken. Noch ist lediglich der genaue Verlauf der Luftmassengrenze unklar. Allerdings soll es vor allem nördlich dieser Grenze zunächst zu starkem Schneefall kommen. Auch im äußersten Norden soll es Schnee bis in die tiefen Lagen geben, wobei das Klima hier allerdings deutlich ruhiger verlaufen soll. Im Süden bleibt es vorerst mild. Luftmassengrenze sollen mindestens bis Freitag erhalten bleiben. Dies sorgt für enorme Temperaturunterschiede. Während die Temperaturen im Norden zwischen 2 und 5 Grad liegen, kann es am Oberrhein zu Werten von bis zu 17 Grad kommen.