Diese schockierende Nachricht hat sowohl Kunden als auch Mitarbeiter eiskalt erwischt. Denn wie jetzt bekannt wird, muss der Düsseldorfer Modehändler Peek & Cloppenburg (P&C) jetzt beim Amtsgericht Düsseldorf ein Schutzschirmverfahren beantragen - bricht das nächste deutsche Traditionsunternehmen zusammen?
Wie das Unternehmen weiter mitteilte, soll der am Freitag gestellte Antrag die bereits begonnenen Restrukturierungsmaßnahmen des Unternehmens beschleunigen. Trotzdem sollen vorerst alle 67 Verkaufshäuser in Deutschland als auch der Online-Shop-Shop ohne Einschränkungen geöffnet bleiben. Der Geschäftsführer des Unternehmens, Thomas Freude, erklärte gegenüber der Zeitschrift “Wirtschaftswoche“, dass die Mitarbeiter des Unternehmens für die Monate März April und Mai Insolvenzgeld erhalten werden. Es sei allerdings unvermeidlich, das im Verlauf des Verfahrens Arbeitsplätze verloren gehen werden. Zurzeit sind bei dem Unternehmen 6.800 Mitarbeiter angestellt. Offenbar muss vor allem in der Zentrale des Unternehmens in Düsseldorf Personal abgebaut werden. Denn im Stammhaus seien die Personalkosten in den vergangenen Jahren überproportional stark angestiegen. Alleine in Düsseldorf seien 800 Mitarbeiter angestellt, was in keinem Verhältnis zum dortigen Geschäftsvolumen steht.