Eine Nacht vor dem Finale musste Raúl Richter die Koffer packen und die RTL-Sendung "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" verlassen. Ein undankbarer Zeitpunkt, wie der Ex-"GZSZ"-Star, für den im Vorfeld noch die höchsten Erfolgschancen ermittelt wurden, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur spot on news zugibt. Allerdings gehörte Richter auch zu den ruhigeren Kandidaten im Camp und hielt sich aus den größten Streitereien meist heraus. Diese drehten sich meistens um Danni Büchner, zu der Richter eine klare Meinung hat.
Herr Richter, wie geht es Ihnen so kurz nach Ihrem Ausscheiden?Raúl Richter: Ich war anfangs enttäuscht, dass es für mich nicht ins Finale geht. Eine Nacht vor dem Finale als Fünfter auszuscheiden ist sehr undankbar. Aber jetzt bin ich glücklich, ich habe meine Freundin bei mir, Dinge, auf die ich mich freue und weine dem Ganzen keine Träne mehr nach. Es war eine einmalige Erfahrung und ich bereue keine Sekunde.
Sie gehörten zu den ruhigeren Campern. Haben Sie sich das von Anfang an so vorgenommen?Richter: Ich bin von Natur aus eher der Überlegte und ich musste erst mal meine Rolle im Camp finden. Dann kam noch die Kraftlosigkeit hinzu, da konnte ich dann keine Witze reißen, das haben andere besser hinbekommen und waren von Anfang an viel lauter. Die haben sich am Ende aber auch selbst eliminiert. Ich wollte mich nicht so in den Vordergrund drängen. Am Ende hatte ich aber mehr Interaktion mit denen, die nicht so laut waren, und habe mich mit diesen auch am besten verstanden.
Danni Büchner hat sich am vorletzten Tag mit Sven Ottke und auch mit Markus Reinecke in die Haare gekriegt. Wie haben Sie das Ganze im Camp erlebt?Richter: Ich war eher der Vermittler zwischen den Fronten und konnte mich in beiden wunderbar bewegen. Ich habe mich aus den großen Streitereien schön rausgehalten, auch wenn ich mal meine Meinung gesagt habe.
Welchen Eindruck haben Sie in der Camp-Zeit von Danni Büchner bekommen? Ihr wurde oft vorgeworfen, sie würde eine Show spielen.