Der Coup der Kämpfer hat bei den russischen Staatsmedien am Donnerstagmorgen für riesige Aufregung gesorgt. Diese hatten zunächst berichtet, dass ukrainische Sabotageeinheiten auf russisches Territorium vorgedrungen sein sollen. Ohne Beweise für ihre Aussage zu liefern, hatten russische Medien berichtet, dass die Männer bereits mehrere Zivilisten getötet und Geiseln genommen hätten. Angeblich erhalten der russische Präsident Wladimir Putin regelmäßige Lageberichte aus der Region Brjansk und werde vom Chef des Geheimdienstes FSB persönlich informiert. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sprach im Zusammenhang mit diesem Vorfall von Terroristen. Man werde in Moskau Maßnahmen ergreifen, um diese zu vernichten. Die Kämpfer selbst widersprechen auf Telegram den Vorwürfen, sie hätten Zivilisten getötet oder als Geiseln genommen und taten die Berichterstattung der russischen Medien als Propaganda des Kreml ab. Nach Angaben aus russischen Geheimdienstkreisen sei eine Spezialeinheit auf dem Weg, um die Kontrolle in den russischen Ortschaften zurückzugewinnen. Bislang ist unklar, ob die Truppen die russischen Ortschaften auch weiterhin besetzt halten oder sich wieder auf ukrainisches Territorium zurückgezogen haben.