Außerdem habe es seit dem Dienstagabend Angriffe mit Drohnen auf die grenznahe Stadt Belgorod, die Umgebung der Großstadt Krasnodar sowie auf dem Flughafen Pulkowo in der Nähe von St. Petersburg gegeben. Unter anderem hatte die russische Armee behauptet, dass die Sperrung des Luftraums rund um St. Petersburg mit einem Manöver der russischen Armee in Zusammenhang stehe. Von Seiten der Ukraine wurden die Angriffe mit Drohnen nicht bestätigt. Denn die westlichen Verbündeten sehen es nicht gerne, wenn die ukrainische Armee Ziele auf russischem Staatsgebiet angreift. So besteht von Seiten der Verbündeten ein explizites Verbot, die aus den westlichen Staaten gelieferten Waffen für Angriffe auf russisches Staatsgebiet einzusetzen. Auf diese Weise will der Westen eine mögliche Eskalation des Konflikts verhindern. Allerdings sind es genau diese Einschränkungen, die die Ukraine daran hindert sich effektiv zu verteidigen. Denn mit westlichen Waffen kann sich das Land erst verteidigen, wenn die Angriffe auf eigenen Grund und Boden stattfinden. Unterdessen setzt auch Russland seine Angriffe mit Drohnen auf ukrainisches Staatsgebiet fort. Allerdings meldet die Ukraine den erfolgreichen Abschluss von 4 Drohnen vom Typ Schahid-136.