Ab sofort müssen die Kunden nun mit Einschränkungen im Wertpapierhandel über die Börse in Hongkong rechnen. Erst nach der Verschiebung der Vermögenswerte können die russischen Kunden dann wieder mit ihrem Geld an den Börsen handeln. Die Tinkow-Bank gilt als drittgrößte Bank Russlands und betreut rund 16 Millionen Kunden. Neue Sanktionen gab es auch gegen die Banken Rosbank und Alfa Bank. Zuvor galt die Alfa Bank als größte russische Privatbank, die allerdings ebenfalls bereits frühzeitig die Gelder ihrer Kunden verschoben hat. Schon bald könnten die russischen Bankinstitute ebenfalls vom Zahlungsverkehr Swift ausgeschlossen werden. Schon jetzt stehen insgesamt 7 russische Banken auf einer Liste, die vom internationalen Zahlungsverkehr ausgeschlossen wurden. Damit wird es für die Russen nun noch schwieriger Geld über Landesgrenzen hinweg zu transferieren. Zudem wird die Jagd auf die Gelder regierungstreuer Oligarchen verschärft werde. Im vergangenen Jahr waren in der Schweiz 7,5 Milliarden Franken an russischem Vermögen eingefroren worden. Experten allerdings vermuten, dass die russischen Oligarchen mindestens 200 Milliarden Franken bei verschiedenen Banken in der Schweiz angelegt haben.