In den vergangenen Monaten war in New York hart an der entsprechenden Resolution gearbeitet worden. An der Ausarbeitung des Schriftstücks soll auch die Ukraine mitgewirkt haben, bei der ursprünglich die Einsetzung eines Kriegsverbrechertribunals angedacht wurde und in das auch ein 10-Punkte-Plan des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj für einen künftigen Frieden mit Russland eingearbeitet werden sollten. Allerdings habe man diese Zusätze vor der Abstimmung aus dem Dokument herausgenommen. Deshalb enthält das zur Abstimmung stehende Dokument nun vage Formulierungen zum Ende des Krieges. Jetzt heißt es darin, das das Erreichen eines umfassenden Friedens einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit leisten soll. Das Dokument fordert außerdem einen kompletten Austausch der Kriegsgefangenen und die Aufforderung die Verantwortlichen für die schwersten Kriegsverbrechen zur Rechenschaft zu ziehen. Experten gehen davon aus, dass insgesamt zwischen 130 und 140 Länder der UN-Resolution bei der Abstimmung zustimmen werden.