Gleichzeitig behauptete Putin, dass Russland alles dafür getan habe einen bewaffneten Konflikt zu vermeiden und eine friedliche Lösung zu finden. Daran habe der Westen allerdings kein Interesse gehabt. Als Beweis führte Putin die Ausweitung der NATO und die Lieferung von Waffen an die Ukraine auf. Aus diesem Grund sei es notwendig, die russische Armee weiter aufzurüsten. In seiner Rede ging Putin auch auf die westlichen Sanktionen ein, die das Land nach seiner Meinung nicht so stark getroffen hätte. Putin behauptet, dass es einem Großteil der russischen Unternehmen gut gehe und das Land vor allem im dritten und vierten Quartal 2022 einen Aufschwung verzeichnen konnte. Zukünftig wolle Russland seinen Handel mit Ostasien verstärken. Putin kündigte außerdem Hilfsfonds für die Familien gefallener russischer Soldaten an. Zudem plant der russische Regierungschef die Einführung von Sozialprogrammen in den besetzten Gebieten in der Ukraine. Nach der Rede kritisierte der ukrainische Präsidentenberater Mychajlo Podolyak, dass Wladimir Putin offenbar jeglichen Bezug zur Realität verloren habe. Für Kritik hatte die Rede offenbar auch bei russischen Ultra-Nationalisten gesorgt, die Putin vorwerfen herumzuheulen und scharf kritisierten, dass der russische Präsident die einheimische Wirtschaft noch immer nicht auf Kriegswirtschaft umgestellt habe.