Schon seit einiger Zeit ist klar, dass der russische Geheimdienst auch im Ausland unerbittlich politischen Gegnern nachstellen lässt. Im August 2019 war im Berliner Ortsteil Moabit der Georgier mit tschetschenischen Wurzeln Selimchan Changoschwili erschossen worden. Dieser hatte im Zweiten Tschetschenien-Krieg gegen die russischen Besatzer gekämpft und war deshalb von russischen Behörden gesucht worden - und scheinbar von einem Killer liquidiert! Nun ist dieser Killer scheinbar selbst getötet worden, hier alles, zu der gruseligen Story:
Für die Tat wurde der russische Auftragskiller Wadim Nikolajewitsch Krassikow verhaftet, der für den russischen Geheimdienst FSB arbeitete. Mittlerweile wurde dieser in Deutschland zu lebenslanger Haft verurteilt. Krassikow konnte kurz nach den tödlichen Schüssen von der deutschen Polizei in Gewahrsam genommen werden. Allerdings ist Krassikow nur einer von zahlreichen Auftragskillern, die auf der Gehaltsliste der russischen Geheimdienste stehen. Erst im Jahr 2020 war es zu einem aufsehenerregenden Fall gekommen, als der FSB versucht haben soll den Putin-Kritiker Alexei Nawalny mit dem Nervengift Nowitschok zu vergiften. Nawalny selbst konnte nach dem Attentat mindestens 8 Agenten des FSB enttarnen, die an diesem Mordversuch mitgewirkt hatten. Einer der Täter hatte gegenüber Nawalny in einem Telefonanruf, bei dem sich der Kreml-Kritiker als hoher Offizier des Geheimdienstes FSB ausgegeben hatte, Einzelheiten der Tat gestanden, die Nawalny bei einem Video auf Youtube hochgeladen hatte. Vom russischen Präsidenten Wladimir Putin war später dementiert worden, dass der FSB den Auftrag gehabt habe, Nawalny umzubringen. Putin selbst war langjähriger Mitarbeiter des russischen Geheimdienstes.