Das problematische an der Sache ist nicht nur die große Menschenanzahl, welche das Areal verlassen muss, sondern auch, dass zwei Seniorenheime im Sperrgebiet liegen. Hier gilt es 200 Bewohner in anderen Einrichtungen unterzubringen. Rettungskräfte aus ganz Nordrhein-Westfalen rückten zur Unterstützung nach Düsseldorf an. Insgesamt sind etwas 450 Kräfte an diesen Maßnahmen beteiligt, sei es vom Rettungsdienst, von den Hilfsorganisationen, von der Feuerwehr, der Polizei oder anderen Stellen.
Aktuell rechnet die Einsatzleitung mit einem Abschluss der Evakuierungen gegen 22 Uhr. Eine genaue Uhrzeit für die Entschärfung ist noch nicht bekannt, hierfür müssen erst alle Personen den Sperrradius verlassen haben.