Nun muss die Bundeswehr seit dem 1. Januar insgesamt 16.800 Soldaten aus Heer, Luftwaffe und Marine in Einsatzbereitschaft halten, die innerhalb von 3 bis 5 Tagen für einen Einsatz an der Ostflanke der Nato einsatzbereit sind. Als Speerspitze für die Landstreitkräfte hat man dafür die 37. Panzergrenadierbrigade in Frankenberg (Sachsen) auserkoren. Sollte es zum Verteidigungsfall kommen, würden auch aus Sollfranks Kommando in Ulm 50 Soldaten zum Aufbau eines Führungsgefechtsstandes abkommandiert werden. Alle diese Soldaten seinen in Bereitschaft und müßten im kommenden Jahr auf ihren Urlaub verzichten. Bis ins Jahr 2025 habe die Bundeswehr außerdem die Aufgabe einen weiteren Großverband innerhalb von 10 Tagen für die NATO zur Verfügung zu stellen. Für diese Aufgabe hat die Bundeswehr die 10. Panzerdivision aus dem bayrischen Veitshöchheim vorgesehen. In 2 Jahren will die Bundeswehr dann in der Lage sein 20.000 Soldaten kurzfristig in einen vorgegebenen Einsatzraum zu verlegen. Aktuell bildet die Bundeswehr auch ukrainische Soldaten aus. Zudem befinden sich noch immer 2.000 Soldaten der Bundeswehr zu Auslandseinsätzen im Irak und in Mali.