Offenbar setzt seinen Anwalt darauf, dass sein Mandant selbst keine strafbaren Handlungen gegen andere Personen ausgeführt habe und dass es sich deshalb um ein rein “digitales Delikt“ handele. Angeblich sei Teichtmeister bereits seit 2 Jahren in psychologischer Behandlung, um die seelische Probleme aufzuarbeiten, die ihn dazu geführt haben sollen, kinderpornographisches Material zu sammeln. Bei einer Verurteilung drohen Teichtmeister bis zu 2 Jahren Haft. Schon jetzt verliert der Schauspieler allerdings seine Engagements durch die Anklage. Am Freitag hatte das Wiener Burgtheater die Entlassung des Schauspielers bekanntgegeben. Man habe das Arbeitsverhältnis mit Teichtmeister beendet, erklärte ein Sprecher des Theaters. Man habe über die Ermittlungen “mit großem Entsetzen“ aus den Medien erfahren. Zudem wird der ORF bis zum Abschluss des Verfahrens keine Filme oder Serien mit dem einstigen Publikumsliebling ausstrahlen. Angesichts der Ankündigung eines Geständnisses dürfte Teichtmeisters Zeit als Schauspieler vorbei sein. Dies hat nun auch für andere Personen Folgen. So wird Regisseurin Maria Kreutzer ihre Hoffnungen auf einen Oscar begraben müssen. Denn in ihrem Sisi-Film “Courage“ hatte Teichtmeister die Hauptrolle als Kaiser Franz Joseph gespielt.