Die jetzt veröffentlichten Aufnahmen rund um Bachmut sollen vom vierten Januar stammen. Sie zeigen vor allem das Ausmaß der Zerstörung in der Stadt. Außerdem ist auf ihnen gut ersichtlich, wo genau die russischen Truppen Erdarbeiten durchgeführt haben. Dabei handelt es sich um insgesamt 3 verschiedene Punkte östlich und südöstlich von Bachmut. Demnach planen die russischen Soldaten offenbar eine Verteidigungslinie an den Landstraßen Richtung Popasna und Luhansk. Dort hat man aufwändige Verteidigungsanlagen aufgebaut. Unter anderem wurden aus sogenannten Drachenzähnen Panzersperren aufgebaut. Zudem könnten sie die Aufgabe haben, vorrückende Panzer der Ukraine in angelegte Minenfelder zu lenken oder diese direkt in die Schusslinie von getarnten Geschützen zu leiten. Rund um die Panzersperren seien auch Schützengräben und Geschützstellungen ausgehoben worden. Experten sehen in den Bau der Verteidigungsanlagen allerdings die Sorge der russischen Armee, denn sie wurden gut 16 Kilometer hinter der augenblicklichen Frontlinie angelegt. Allem Anschein nach scheinen die Russen in der Gegend um Bachmut also mit einem massiven Angriff der ukrainischen Streitkräfte zu rechnen und haben deshalb bereis Stellungen hinter der aktuellen Front anlegen lassen.