In einem Interview war SPD-Chefin Saskia Esken auf mehrere aktuelle politische Themen eingegangen. Demnach kündigte die SPD-Politikerin an, dass zeitnah eine Entscheidung zur Lieferung von Kampfpanzern vom Typ Leopard 2 an die Ukraine fallen soll. Im Augenblick würde Bundeskanzler Olaf Scholz in diesem Zusammenhang bereits Gespräche mit verschiedenen Partnerländer führen.
Gerade erst hatte die französische Regierung die Lieferung von leichten Kampfpanzern an die Ukraine angekündigt. Nun schließt auch die Parteivorsitzender der SPD, Saskia Esken, eine Lieferung von Kampfpanzern vom Typ Leopard 2 nicht mehr aus. Bei ihrem Besuch in der Sendung “Frühstart“ bei n-tv bestätigte Esken, dass es zu diesem Thema bereits Gespräche durch Bundeskanzler Olaf Scholz mit Partnerländern gebe. In der Vergangenheit hatte die Bundesregierung erklärt, die Entscheidung zur Lieferung von Kampfpanzern in enger Abstimmung mit denn NATO-Mitgliedsländern treffen zu wollen. Im Bundestag war bereits häufiger die Forderung aufgekommen, die Ukraine mit der Lieferung dieser Kampfpanzer zu unterstützen. Diese Forderungen kamen meist von Seiten der Grünen und der FDP. Unterdessen bekräftigte Esken, dass man die Ukraine seit dem Beginn des Konflikts mit Waffenlieferungen unterstützt habe und dies auch zukünftig tun werde.