Bereits am Mittwoch hatte das britische Verteidigungsministerium davon berichtet, dass der Druck auf die russischen Truppen in der Region um Kreminna besonders groß sein soll. Wegen der strategischen Bedeutung der Stadt habe die russische Armee ihre Kräfte an der Front in der Region Luhansk in den vergangenen Tagen deutlich verstärkt. Nach Meinung der Experten werden die Russen ihr Augenmerk darauf legen, die aktuellen Linien der Front zu verteidigen. Sollte es der ukrainischen Armee gelingen die Stadt zurückzuerobern wäre der Weg frei, um in Richtung der Städte Sjewjerodonezk und Lyssytschansk vorzurücken. Außerdem sei es dann theoretisch auch möglich, den wichtigen Verkehrsknotenpunkt Starobilsk unter Kontrolle zu bekommen, über den die russische Armee einen Großteil seiner Truppen im Nordosten des Landes mit Nachschub an Waffen und Munition versorgt.