Unterdessen bestätigt die US-Denkfabrik Jamestown Foundation die enge Verbindung zwischen den Patriot-Söldnern mit dem russischen Verteidigungsminister Sergei Schoigu und dem russischen Militärgeheimdienst GRU. Das Unternehmen soll auch seit dem Jahr 2018 in Syrien eingesetzt werden. Zudem habe sich das Unternehmen in der Zentralafrikanischen Republik für den Schutz von Goldminen beworben. In diesem Fall hatte jedoch die Konkurrenz der Gruppe Wagner den Zuschlag erhalten. Allerdings hatte der russische Fernsehsender TV Rain Nachforschungen angestellt, nach denen die Söldner für die Ermordung von 3 russischen Journalisten in dem afrikanischen Land verantwortlich sein sollen. In den letzten Monaten hatte sich der Chef der Wagner-Gruppe. Jewgeni Prigoschin, durch den Einsatz seiner Söldner immer mehr Macht und Einfluss beim russischen Militär gesichert. Gleichzeitig lies dies vor allem Verteidigungsminister Sergei Schoigu und die russische Militärführung alles andere als gut aussehen. Gut möglich also, dass die nun aufgetauchte Söldnergruppe ein Gegengewicht zu den Wagner-Söldnern bilden soll.