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Im Zuge des Skandals hätte die Hamburger Warburg-Bank im Jahr 2016 47 Millionen Euro an die Finanzverwaltung zurückzahlen müssen. Allerdings hatte die Warburg-Bank das Geld erst nach einem verlorenen Gerichtsprozess im Jahr 2020 gezahlt und versucht seitdem auch weiterhin das Geld auf juristischem Weg zurückzubekommen. Angeblich habe Bundeskanzler Olaf Scholz immer geleugnet, sich mit dem Hamburger Bankier Christian Olearius getroffen zu haben. Vor dem Untersuchungsausschuss in Hamburg hatte Scholz zudem mit Gedächtnislücken zu kämpfen, wenn es um Vorgänge aus seiner Zeit als Hamburger Oberbürgermeister geht. Zuletzt sollen Zeugen für ein angeblich privates Treffen zwischen Olearius und Scholz aufgetaucht sein. Zudem will die Union Scholz auch zu seinem Verhältnis zum ehemaligen SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs befragen, der ebenfalls in den Skandal involviert war, und in dessen Bankschließfach die Ermittler Bargeld in Höhe von 200.000 Euro gefunden hatten.