Schon kurz darauf wurde diese schamlose Lüge des Kremls allerdings vom russischen Kriegstreiber-Kanal “Greyzone“ dementiert. Dort informiert der Blogger seine über 400.000 Follower: “Bevor Selenskyjs Bachmut besuchte gab es keine Berichte über einen Besuch Putins im Kriegsgebiet in der Ukraine“, wird dort nun ehrlich bestätigt. Es bestehe lediglich die Möglichkeit, dass Putin das Hauptquartier der Kommandogruppe besucht habe. Dieses befindet sich allerdings weder an der Front noch in der Ukraine, sondern auf russischem Staatsgebiet in Rostow am Don. Diese südrussische Stadt liegt 80 Kilometer von der Grenze entfernt und dort finden keine Kriegshandlungen statt. Mittlerweile sind offenbar sogar Fürsprecher von Wladimir Putin sauer, dass dieser seine Soldaten an der Front nicht besucht. Ganz anders sein ukrainischer Gegenpart Wolodymyr Selenskyj, der zuletzt auch die befreite Region Cherson besucht hatte. Zuletzt hatte Putin lediglich die Krim-Brücke besucht, die das russische Festland mit der annektierten Halbinsel verbindet. Allerdings habe Putin nur wenige Schritte auf der Brücke gemacht und war dabei von einem Personenschützer begleitet worden. Die von Russland annektierte Halbinsel Krim hatte Putin dabei nicht betreten.