In den letzten Monaten hat die Söldnergruppe Wagner und deren Chef Jewgeni Prigoschin in der russischen Bevölkerung immer mehr an Einfluss gewonnen. Nun werden die Kämpfer vor allem in der Region Donezk für wichtige Kämpfe eingesetzt und sollen dort sogar Teile der russischen Armee befehligen. Allerdings zeigt sich an der Front auch, das der russischen Armee immer mehr die Waffen ausgehen. Nun ist man offenbar bereits auf Waffen aus Nordkorea angewiesen - gerade ist ein neuer Deal abgeschlossen worden!
Nach Informationen von US-Geheimdiensten soll die russische Söldnergruppe Wagner in den letzten Tagen neue Waffen aus Nordkorea erhalten haben, um damit an der Front in der Ukraine zu kämpfen. Diese Meldung wurde jetzt vom Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates, John Kirby, bestätigt. Dabei handele es sich vor allem um Raketen, die von Infanterietruppen eingesetzt werden können. Doch offensichtlich soll die Menge der gelieferten Waffen bei weitem nicht ausreichen, um den Verlauf des Krieges maßgeblich zu verändern. Aus diesem Grund warf John Kirby nun Nordkorea vor, gegen Richtlinien und Sanktionen der UN verstoßen zu haben. Schon im September war durchgesickert, dass Russland Interesse am Kauf von Munition in Nordkorea hatte. Damals soll es um die Lieferung von Kurzstreckenraketen und Artilleriegranaten gegangen sein. Mit diesem Deal habe sich der Erfolg der westlichen Sanktionen gezeigt. Denn mittlerweile kann Russland selbst deutlich weniger Waffen produzieren und muss deshalb im Ausland einkaufen, was allerdings durch die Sanktionen erschwert wird.