Nach Angaben von Geheimdienstchef Alexandru Musteata habe Russland die Absicht Transnistrien und Moldau zu verbinden. So gebe es die echte Gefahr einer Invasion der moldawischen Hauptstadt Chisinau. Zuletzt hatte die deutsche Außenministerin Anna Lena Baerbock erklärt, dass die Zukunft der Republik Moldau in Europa liege. Allerdings kann sich das kleine Land mit lediglich 2,5 Millionen Einwohnern und gerade einmal 5.150 Soldaten kaum selbst gegen Russland verteidigen. Mit einem Pro-Kopf-Einkommen von gerade einmal 4.500 Euro im Jahr ist die Republik Moldau eines der ärmsten Länder in ganz Europa. Bislang ist das Land weder Mitglied der NATO noch der EU, was einen Einmarsch der russischen Armee tatsächlich möglich erscheinen lässt. Außerdem ist das kleine Land vor allem durch Gas von Russland abhängig. Denn die im Land befindlichen Gaskraftwerke gehören dem russischen Unternehmen Gazprom und 80 Prozent des benötigten Gases bezieht die Republik Moldau aus Russland.