Zuletzt hatte der ukrainische Generalstab erklärt, dass man Anfang des kommenden Jahres eine neue Großoffensive der Russen erwarten würde. Nun aber soll der amerikanische Geheimdienst offenbar über Informationen verfügen, dass dieses Thema im Kreml in Moskau differenziert diskutiert werde. Dort sollen die Hardliner neue Angriffe fordern, doch offenbar werden in der letzten Zeit die kritischen Stimmen immer lauter - wird nun eingelenkt oder gibt es doch noch eine große Offensive?
Wenn es nach Informationen des amerikanischen Geheimdienstes geht, dann soll die russische Führung gerade kontrovers darüber diskutieren, ob es im kommenden Jahr eine neue Großoffensive in der Ukraine geben soll. Ein Vertreter des US-Außenministeriums hatte vor Journalisten zu verstehen gegeben, dass man durchaus widersprüchliche Informationen aus Moskau erhalte. Während die russischen Hardliner auch weiter auf eine neue Offensive setzen, wachsen bei anderen Entscheidungsträger scheinbar die Zweifel, ob die russische Armee in der Lage ist, solche Operationen tatsächlich umzusetzen. Denn wie es scheint, gibt es Anzeichen für einen signifikanten Mangel von Munition bei einem Teil der russischen Armee. Offenbar sei die Belieferung mit Munition ein zunehmendes Problem für den Kreml. Von ukrainischer Seite hingegen scheint man auch im Winter weiter zu versuchen, die von der russischen Armee besetzten Landesteile zurückzuerobern. Gleichzeitig versprach das amerikanische Außenministerium der Ukraine auch weiterhin alle notwendigen Waffen zu liefern, um sich gegen die russische Aggression verteidigen zu können.