Einige der Waffen seien nach Deutschland geschafft worden, wo sie vom BND gemeinsam mit der Bundeswehr untersucht worden seien. Unter anderem konnten die Waffen genutzt werden um Beschusstests an Panzerungen durchzuführen und Ideen für Abwehrtechnologien zu entwickeln. Zu den gesuchten Waffen auf dem Schlachtfeld der Ukraine zählen vor allem russische Lenkflugkörper, iranische Drohnen und Zielerfassungssysteme, wie der Westdeutsche Rundfunk nun in einem Bericht verdeutlicht. Offiziell hält sich der BND allerdings bedeckt und gibt keine Stellungnahme zu diesem Thema ab. Allem Anschein nach soll einer der Gründe für die verzögerte Waffenlieferung an die Ukraine auch gewesen sein, weil man verhindern wolle, dass die eigene moderne Wehrtechnik in die Hände der russischen Armee fallen könnte. Nach der Lieferung von Panzerhaubitzen 2000, Raketenwerfern vom Typ Mars II und Gepard-Panzern wird bei der Bundesregierung nun offenbar für das kommende Jahr eine Lieferung von Radhaubitzen RCH-155 vorbereitet. Insgesamt 18 dieser schweren Waffen sollen an die Ukraine geliefert werden.