Während der Sommermonate waren die Kämpfer dann in 2 Bataillonsgruppen aufgeteilt worden und wurden von Freiwilligen aus Murmansk unterstützt. Viele der Freiwilligen hätten über wenig bis gar keine Kampferfahrung verfügt. So verwandelte sich die Elite-Einheit mehr und mehr in eine Gruppe schlecht ausgebildeter Kombattanten, die zudem auch mit dürftiger und veralteter Ausrüstung kämpfen musste. Neuankömmlinge hätten lediglich ein Gewehr in die Hand gedrückt bekommen und seien in den Kampf geschickt worden ohne jedes militärische Training. Noch dramatischer wurde die Situation im September mit dem Beginn der ukrainischen Gegenoffensive rund um die Stadt Charkiw. Dort soll die 200. Schützenbrigade rund um die Stadt Kupjansk schwere Verluste erlitten haben. Die wenigen überlebenden Soldaten hätten sich dann im Oktober in die Region Luhansk zurückgezogen. Mittlerweile existieren lediglich Fragmente eines einzigen Bataillons. In wenigen Monaten war die gesamte Brigade fast komplett ausgelöscht worden. Westliche Militärexperten kommen deshalb zur Einschätzung, dass es mehrere Jahre dauern werde, um den Verband auf einen vergleichbaren Zustand vor dem Start der Invasion zu bringen. Wie hoch genau die Verluste waren, wurde bisher von der russischen Armee allerdings nicht beziffert.